Hintergrund

Donnerstag, 22. Januar 2015

Weihnachtsessen

Hallo Ihr Lieben,

lange gab es keinen Post von mir. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich verabschiedet und gesagt wann es wieder etwas zu lesen gibt. Aber ich hätte nie gedacht, dass man als Floristin im November und Dezember SO viel arbeiten muss.

Jetzt bin ich aber wieder da und habe auch schon etwas genäht. Bei dem schlechten Wetter zur Zeit, kann man das aber nicht gut fotografieren. Deshalb gibt es heute von mir einen kleinen Rückblick auf Weihnachten, unser Weihnachtsessen und meinen Prag-Trip.Ich hoffe ihr könnt das Wort "Weihnachten" überhaupt noch hören. Im Grunde haben wir auch eher "Jul" gefeiert:






Denn an Weihnachten selbst waren wir auf Familienbesuch im Norden. Aber zur Wintersonnwende waren wir zuhause. Die Girlande oben habe ich etwas abgeändert. Die Bäumchen sind von titatoni - wobei sie immer hübschere Schriften benutzt. Sie hat was Deko angeht immer wieder schöne Ideen.

Zu essen gab es dann etwas ... afrikanisches. Ist kein Orginalrezept - ich finde mit mehr Gewürzen schmeckt es einfach interessanter.

Für die Fladen:
250 gr. Weizenmehl Typ 405
150 gr Maismehl
ca 500 ml. Wasser
1 pck. Sauerteig (z.B. von Alnatura)
1/2 pck. Hefe
1 Tl. Salz
1/2 Tl. Zucker
1 Tl. Kreuzkümmel

Alles in einer großen Schüssel zu einem flüssigen Teig zusammenrühren. Der Teig geht auf. Ich mache das immer morgens, wenn ich vorhabe die Fladen um 17 Uhr zu backen.
Es gibt aber auch Leute, die das schon drei Tage vorher machen.

Wenn man es lange vorher macht, muss man angeblich Wasser abschütten und frisches Wasser nachgießen.
Wenn man es wie ich macht, muss man den Teig nur einmal gut aufrühren.
Dann werden die Fladen dünn in einer beschichteten Pfanne ohne Fett von einer Seite gebacken.
Ich falte sie dann immer zu kleinen Dreiecken und lege sie dekorativ auf einen Teller.

Für das Gemüse:
5 fest kochende Kartoffeln
5 Karotten
2 Zwiebeln

1 große Zuchini
1 Augergine
2 Paprika
ca 100 ml Gemüsebrühe
1 guter Schuss Öl
3 Tl Koriander Körner
2 Tl schwarz Kümmel Körner
1 Tl. Kreuzkümmel
1 Tl Curry
1/2 Tl Paprika Edelsüß
Salz und Pfeffer
evtl. Koriandergrün

Wer möchte kann noch Kürbis, Süßkartoffeln, Kochbanane, Okra-Schoten oder afrikanische Gewürzmischungen verwenden. Bei mir gibt es derzeit keine Bezugsquelle dafür, deshalb mal ein Rezept das man auch im Supermarkt kaufen kann. Ich empfehle euch sehr, eure Gewürze auf dem Wochenmarkt zu kaufen. Oft können dort auch welche bestellt werden, die nicht vorrätig sind. Sie sind im Normalfall frischer und günstiger, als im Supermarkt.

Als erstes werden Kartoffeln und Karotten geschält und in grobe Stücke geschnitten und in Salzwasser ca 10 min vorgekocht. Nicht zu weich, aber gar.
In der Zeit wird das restliche Gemüse (auch die Zwiebeln) in grobe Stücke geschnitten.

Dann brauchen wir eine sehr große Pfanne, ich benutze einen Wok. Man kann aber auch einen großen Topf nehmen. Darin wird das Öl erhitzt. Dann kommen die Zwiebeln und die Körner hinein und werden angeschwitzt. Dann kommt das rohe Gemüse dazu und wird 5 Minuten gebraten. Danach werden die restlichen Gewürze und das gekochte Gemüse dazu gegeben und kurz mitgebraten. Wenn alles schön duftet, wird mit Gemüsebrühe abgelöscht. Nicht zuviel - es soll keine Soße ergeben. Die Brühe dient nur dazu, dass das Gericht durch die vielen Gewürze nicht zu trocken wird. Nun kann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden. Natürlich kann man auch noch andere Gewürze ergänzen, falls etwas fehlt. Wer möchte kann zum Schluss noch Koriander klein schneiden und unterrühren.

Für den Salat:
Tomaten
Gurken
Blattsalat

Für die Soße:
3 El Rotweinessig
3 El Wasser
2 El Olivenöl
1 gute Priese Salz
etwas Pfeffer

Der Salat dient als frische Ergänzung  zum gut gewürzten Essen, deswegen nur ein ganz einfaches Essig-Öl-Dressing. Wer möchte kann natürlich noch etwas Senf und Joghurt zugeben, aber mir persönlich schmeckt zu diesem Gericht eine ganz einfache Soße am besten.



Dazu gab es noch eine Virgin Pina Colada aus Ananassaft, Cream of Coconut und Sahne. Das haut rein. Eine fettarme Alternative ist eine Mischung aus Ananassaft und Kokos-Reis-Drink aus dem Bioladen. Sehr zu empfehlen.

Gegegssen wird das Gericht eigentlich mit Hilfe der Fladen, indem man ein Stück abreißt, damit ein Stück Gemüse greift und es sich dann in den Mund schiebt. Aber man kann auch die Fladen füllen und dann mit Messer und Gabel essen ;)

Meinem Freund habe ich an diesem Tag zu unserer Jul-Feier ein Dude-Kit geschenkt. Darin war der Mix-Bedarf für den Cocktail "White Russian" - Wodka und Kaluah. Das ist eine Anspielung auf den Film "The Big Lebowski" ;)
Dazu gab es noch eine Geschichte über einen Seemann, die ich geschrieben habe.


Und er hat mir einen wunderschönen Kalender gemacht. Er ist aus Holz und man kann die Monate unten anpinnen. Dazu gab es noch eine "Tajine" - mit diesem Kochgeschirr könnte man das obere Gericht auch gut zubereiten.


Und im neuen Jahr waren wir dann wie gesagt in Prag. Wir hatten das Glück, ein sehr schönes Hotel ausgesucht zu haben - mit einem richtig guten Frühstücksbuffet.



Die Stadt war natürlich auch der Hammer.




Und am 3. Tag haben wir uns noch eine Knochenkapelle angesehen. Die Fotos davon erspare ich euch mal, nachdem es hier gerade um essen und schöne Momente in meinem Leben geht. Aber ich sage euch, das ist sehr zu empfehlen, falls ihr mal nach Prag fahren solltet.

In Prag gab es dann auch ein sehr schönes kleines Stoffgeschäft, das tschechische Stoffe verkauft hat. Meiner ist gerade in der Waschmaschine, aber vorher habe ich noch ein Foto gemacht:





So, mit diesem längsten Post meiner Bloggeschichte, verabschiede ich mich. Wenn es mal wieder schön ist, fotografiere ich meine neusten Kreationen.

Bis dahin,
Rike
Verlinkt bei RUMS und Meertje!



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